Monday, October 31, 2005

first party (calgary)







29.10.

Leider erlaubte es meine bescheidene Zeit noch nicht, irgendetwas über meinen Aufenthalt in Calgary zu schreiben. Soviel ist aber gewiss. Ich bin hier. Informationen kommen in Kürze, probably.
Da ich dieser Tage ja in Nordamerika bin kam ich um Halloween nicht herum. Das bedeutet 2 Tage Ausnahmezustand. Randale und Trinken. Ein besseren Anlaß gibt es nicht. Am Montag kommen dann die bettelnden Kinder, die man mit den billigsten Süßigkeiten abfertigt. Auf den Riegeln findet man eine Kindernot-Rufnummer. Ich dachte erst die sei für die ganz Gierigen gedacht, die sich regelmäßig überfressen. Stimmt aber nicht. Ist nur ein strategisch günstiger Platz für reale Probleme.
Die Idee ist klasse, nur können die Rabauken denn schon lesen. Denn das lernt man im TV nicht.
Aber was schwafel ich hier rum. Gestern also war ich auf meiner ersten kanadischen Party. In einer Turnhalle im Outback. Und die feiern nicht anders wie die Bauern bei uns.
Saufspiele, Countryband uud Ambulanz. Ich kann jedoch behaupten einen sozial erfolgreichen Abend gehabt zu haben. Habe Kanadier kennengelernt (das Tor zur Welt im Ausland), meinen Slangwortschatz erweitert und zum ersten Mal seit 23 Parties nicht gekotzt. Wow!
Und einen Celebrity gab es auch noch. Wer errät wer da mit mir auf dem Bild steht wird, sollte ich je zurückkommen, von mir zum Essen eingeladen. Und ich meine nicht Dirk Nowitzky.


Good luck

vancouver island (tofino), part II

















just enjoy

vancouver island (tofino)
















22. / 23.10.


Ich möchte hier nicht viele Worte verlieren, denn das Erlebnis kann ich kaum in Worte fassen. Ich denke, dass dieser erneute Trip nach Vancouver Island einer der Besten in meinem Leben war. Soviel Spaß, soviele Eindrücke und soviele Naturschauspiele kann man nicht in zwei Tagen verarbeiten.
Regenwald, Whale Watching, pure wilde Natur, LongBeach, 3 Meter hohe Wellen während der Bootfahrt, natural Hot Springs (50 C), riesen Douglas-Fichten (800 Jahre alt, 5 Meter Durchmesser), 561 Bilder und und und...


just look

nutrition

Also das ich noch keine Krätze oder den totalen Kollaps habe ist schlichtweg ein Wunder. Nachdem ich ja von zu Hause aus die gesunde Ernährung gewohnt war und das semi-erfolgreich in meine WG transportiert habe, fallen hier alle meine Vorsätze den begrenzten Möglichkeiten zum Opfer. Das soll nicht heißen, dass es kein Obst und Gemüse gibt, nur wer kauft das? Die Preise sind auch nicht zu unterschätzen. 3 € für 400 g Pabrika ist günstig.
Ernährungsberater würden wahrscheinlich gekreuzigt, wenn das gesellschaftlich toleriert wäre. Das größte Problem stellt die Brotversorgung dar. Es gibt halt nur scheiß labbrigen Toast. Im Volksmund wird das "Brot" genannt. Es gibt wohl verschiedene Sorten fürs Frühstück, Mittag und Abendbrot aber das ist nur dem Aufdruck geschuldet. Die einzige Möglichkeit an unser geliebtes Schwarzbrot zu kommen, ist den Toaster auf Stufe 8 zu stellen, und dann das Haus verlassen. Ab und zu hört man es munkeln, dass es wohl doch irgendwo richtiges Brot gibt, aber wer glaubt ds noch. Ich habe mir schon Dosen voller Zusatzvitamine gekauft (die Regale sind länger als unser Supermarkt) damit ich nicht ganz eingehe.
Ich dachte im Land der Süßigkeiten und Burger bekommt man das Zeug nachgeschmissen. Leider ist das Gegenteil der Fall.
Ein paar Vergleichspreise.
- billigste Pizza (4,50 €)
- Cookies (3 €)
- billigster Käse 200 g (3,10 €)
- billigstes Bier in umweltfreundlicher Dose 335 ml (1 €)
Dabei ist zu beachten, dass man einfach nicht billiger einkaufen kann. Ersatzprodukte wie bei uns gibt es nicht. Günstiger ist lediglich der Sprit und Elektroartikel.
Whatever nun mach ich es wie die alten Leute. Schnippel die Sonderangebote aus der Zeitung aus, kleb' alles auf ein Blatt Papier, gehe durch den Markt und nerve damit die Verkäufer. Ein wenig günstiger wird es, wenn man alles im 5 - 20 kg Pack kauft. Letztens hatte ich eine Milch, ein Wasser, 1x Müsli und 1x Reis. Ich frage mich noch heute, wie die 18 kg nach Hause getragen habe. Ohne Auto geht da nix.
Aber ich will nicht klagen. Die diversen Milchgeschmackspulver und Fruchtsaftkonzentrate mit 80 % Zucker schmecken hervorragend. Aber ich halte meine 150 lps (pounds). Leider :-(


why?

Sunday, October 30, 2005

Isn't it fine to have no line in a groceries store?...

...fragte mich eine Kassiererin im Supermarkt.

Somit möchte ich meine kleine Anekdoten-Sammlung einleiten. Es folgen jedoch Beispiele des nicht so ganz perfekten Englisch. Also bitte nicht nachahmen.

(an der Ampel): we have green
(auf die Frage wie das Wetter wird): maybe the weather becomes badder
(Frage nach dem Rückweg): where we came from?
(Cocktail-Erklärung): lemon is zitron
(Video-Dreh): she is filming
(Wir sollen über unsere Lasten "burden" sprechen): bourbon is my burden
(während eines Eishockey Spiels): which team made the ausgleich?
(das Tor war für die Gegner): it was for the againster


Ach ja, lediglich einer der Fauxpas ist von mir. Weitere Namen unterliegen dem Datenschutz.

@Benedikt alias Domenik

language school summary















Leider etwas verspätet soll dieser Post dennoch erscheinen.
Es ist jetzt gut eine Woche her, dass ich meinen letzten offiziellen Schultag hatte. An diesem Tag erhält der erfolgreiche Absolvent (in dieser heilen Welt sind alle erfolgreich...) sein Zertifikat und man bedankt sich bei allen Lehrern, auch bei denen die man dann zum ersten Mal sieht.
Und sofern man Freunde hat(te) gibt es eine anschließende Foto-Orgie.
Ich möchte hier aber lieber ein Fazit ziehen, als das Prozedere zu erklären.
Ich denke, dass ich eine wunderbare Schule hatte. Angefangen bei den Leuten am Tresen (die dich nach dem ersten Tag mit korrektem Vornamen ansprachen), über den kostenlosen Kaffee (besser als Starbucks) bis hin zu den stets motivierten Lehrern, war ich gut aufgehoben. Außerdem galt das Gebot "English only" was ich sehr gut fand. So war man gezwungen alles in der Fremdsprache zu erklären, selbst bei Landsleuten. Ist eine super Übung.
Natürlich kann eine Sprachschule nur bedingt auf das englischsprachige Leben vorbereiten, aber immerhin weiß ich nun was "Girls abschleppen" heißt. Das kann doch sehr hilfreich für das Hörverständnis sein.
Hinzu kommt, dass ich des Lehrer's Lieblingsschüler in der Morgen-Klasse war. Normalerweise läßt man so etwas beschämt unter den Tisch fallen, ich jedoch genoß diese Rolle. Da ich im Rampenlicht stand, mußte / konnte ich im Gegensatz zu vielen fauleren Schülern mein Englisch des Öfteren erproben. Ich denke diese Position hatte ich meinem unermüdlichen Redefluß sowie meinem Faible für rosa T-Shirts zu verdanken. Diese lieferten fast jede Stunde ein Einstiegsthema. Das Beste hier kurz zusammengefaßt:
Wir hatten eine Art Rollenspiel wo wir uns gegenseitig Alibi's geben sollten. Der Lehrer startet mit folgender Erklärung: "Stellt euch vor, ein furchtbares Verbrechen ist geschehen. Sebastian's pinke T-Shirt-Sammlung wurde gestohlen. Später fand man die die verkohlten Überreste im Stanley Park. Was ist geschehen?" Ich vermisse diesen Lehrer.
Eines aber hatten alle Lehrer gemeinsam. Wann immer es ging wurde auf Amerika rumgehackt und Bush als bestes Beispiel für desen Dummheit dargestellt. Außderm äußerten sie dann und wann Kritik am britischen Englisch. Da frage ich mich allerdings, wo wohl der Ursprung der Sprache liegt.

Rauszustellen ist, dass man in 4 Wochen nicht das fremdsprachliche Phlegma der letzten 9 Jahre nachholen kann. Manchmal hatte ich den Eindruck ich spreche fließender Japanisch (Ima Sugu Sake Motte Koi) als Englisch. Jedoch komme ich nun im öffentlichen Leben klar und das zählt letztendlich.


english only is the motto

Thursday, October 27, 2005

building site


27.10.

Hallo ihr da draussen.
Ich bin mittlerweile in Calgary angekommen und schon extrem beschaeftigt. Daher leidet mein Blog zur Zeit. Ich hoffe ich kann ihn am WE aktualisieren. Ich bitte um Verstaendnis. Erklaerungen folgen eventuell spaeter.

So long

Monday, October 24, 2005

curious & sad

24.10.

Nun sitze ich also auf fast gepackten Koffern und warte was da Kommen mag. In 4 Stunden geht mein Bus nach Calgary. 1000 km und 16 Stunden. Die erste Etappe ist rum, nun folgt die zweite. Ich habe nicht wirklich eine Idee was mich erwartet, wie es werden wird und wo ich wohnen werde. Ich lasse Freunde und meine Schule zurueck, die Erinnerungen und die (ueber 1000) Bilder nehme ich jedoch mit. Im Moment bin ich ziemlich traurig, denn ich hatte einige grossartige Erlebnisse. Besonders das nun hinter mir liegene WE war eines der Besten in meinem Leben. Dazu bei Gelegenheit mehr.
Nun muss ich noch die letzten Handgriffe erledigen.

hear u soon

Friday, October 21, 2005

bourbon is my burden





21.10.


Heute habe ich den ersten Kater und ich fuehl mich scheisse. Ich habe Abschied gefeiert und hatte wohl 10 Bier zuviel. (@ Meike) Obwohl man das in deutsche Bier umrechnen muss. Denn das Kanadische ist meist Wasser mit Geschmack. Der aktuelle Wechselkurs eignet sich ganz gut dazu. 1:1.4 bedeutet, dass ich ungefaehr 7 kanadische Bier hatte. Das ist nicht viel, aber ich bin ja nix mehr gewohnt.
Mehr Berichte in den naechsten Tagen.


bourbon is my burden

Tuesday, October 18, 2005

clarification


Entgegen der vielerorts geäußerten Befürchtungen, das ich vereinsamen würde, geht es mir gut.
Ich vermisse nichts und niemanden und werde nie wieder zurückkehren. (Sorry Sarah)
Wahrscheinlich habe ich mich zu negativ ausgedrückt oder ich genüge der deutschen Sprache nicht mehr in allen Belangen. Es kann nämlich gut sein, dass die nordamerikanische "Kultur" dabei ist, mir meine letzten noch verbliebenen Gehirnzellen zu rauben.
Wie dem auch sei ich fühle mich wohl, auch wenn es ab und zu nicht nach Plan läuft. Aber das gehört wohl zum Leben dazu. Ich hoffe, ich klinge jetzt nicht wie meine Mutter . (Sorry Mutti)
Ich habe zum Beispiel immer fantastisches Wetter wenn es an Ausflüge geht, um hier mal einen guten Punkt rauszukehren. Mein WE war ebenso fantastisch aber dazu später mehr.
Also macht euch keine Gedanken, und wenn doch, kann ich euch meine Kontonummer mailen. Das bessert die Laune teilweise erheblich :-p

have fun

vancouver island









16.10.

Kaum aus Seattle zurück ging es dann am nächsten Morgen nach Vancouver Island. @WG: Und dann nennt mich noch einmal Koala.
Nach 1 1/2 Stunden Fährüberfahrt erreichten wir dann das Juwel Westkanadas. Vancouver Island ist 31,285 km2 groß (ein Zehntel der Größe Deutschlands) und hat von Regenwald bis Whale Watching einiges zu bieten. Wir besichtigten zuerst die weit über ihre Grenzen hinaus berühmten "Butchart Gardens", eine fazinierende Ansammlung einzigartiger Pflanzen aus aller Welt. Selbst bekennende Pflanzenhasser würden versuchen, ein paar Exemplare zu klauen. Gänseblümchen oder Löwenzahn sucht man dort allerdings vergebens. Wiedermal ein Gebiet wo wir Deutschen nicht mehr zur Elite gehören. Meine Ururur-Oma hat noch für den kaiserlichen Hof den Garten bestellt. Aber das nur am Rande.
Danach ging es nach Victoria, der Hauptstadt British Columbias (Provinz). Dort fühlt man sich ein bißchen wie in England. Das liegt daran, dass Victoria als wohl einzige Stadt B.C. echte Gebäude und sogar englische Schlösser besitzt. Sozusagen "made of stone". Im meine das im Vergleich zu den zahlreichen Papphäusern die Vancouver und wohl ganz Nordamerika flankieren.Guckt euch die Fotos von den Häusern meiner Gastfamilien an. Dort findet man keinen Brocken Zement mehr.
Die Queen ist ja das offizielle Oberhaupt Kanadas, sie hat allerdings soviel zu sagen wie eine japanische Frau vor hundert Jahren. Jedoch initierte der englische Hof vor rund 150 Jahren das Nachbilden englischer Bauart. Und diese Tradition durchzieht die ganze Stadt. Es war wunderbar, mal wieder Geschichte und Kultur fühlen zu können. Davon gibs ja hier nich so viel. Die Rückfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse und so schließe ich diesen Post.

seattle










15.10.

Nach dem letzten doch schaurigen Wochenende war dieses das ganze Gegenteil. Ich habe in drei Tagen fünf Stunden geschlafen, ca. 1000 km zurückgelegt, die Vereingten Staaten betreten und von Dauerregen bis strahlenstem Sonnenschein beinahe jede Klimazone durchlebt.
Dank meiner Vitamin C + Zink Tabletten (2,99 € bei Rossman oder 18 Can$ bei London Drugs) erfreue ich mich jedoch nach wie vor bester Gesundheit.

Wir mieteten uns einen Wagen und wollten für einen Tag die Nirvana-Stadt erkunden. Allerdings gestaltete sich der Grenzübertritt zu einer Geduldsprobe. Hier ist man für den großen Anschlag bestens vorbereitet. Fotos, biometrische Fingerabdrücke und ein riesiger Fragebogen rundeten den Eintritt in das Land der Freiheit ab.
Ein Auszug: Waren sie oder ihre Angehörigen in den Anschlag am 11.09. involviert? Ja oder Nein? Haben Sie je Juden verfolgt? Ja oder Nein?
Als ich nach dem Sinn des ganzen Prozederes fragte meinte der Grenzbeamte: "Terroristen geben sich gerne als jemand anderes aus. So wird die Einreise für sie erschwert." Da stand ich nun mit offenem Mund und großen Augen da, denn das hatte ich so nicht erwartet. Nun ja, ich war sauber und konnte gegen einen kleinen Unkostenbeitrag passieren.
Meine und die übrigen Daten wurden übrigens für die Ewigkeit gespeichert. Und soweit ich weiß kommt der biometrische Reisepass bei uns ab November 2006. Der kostet dann knapp 1000 % mehr als der alte. Wer rechnen will, ich habe für meinen noch 13 € hingelegt.
In Seattle machten wir dann das komplette Touristenprogramm mit: MacDonalds, Space Needle (Turm für die Weltausstallung 1966 erbaut), das Grab von Herrn Cobain und eine Hafenrundfahrt. Das mit dem Grab war ein Scherz, die Rundfahrt war allerdings real. War schon beeindruckend, die Skyline in der untergehenen Abendsonne vom Wasser aus zu betrachten. Abends ging es dann durch Downtown und Nachts zurück.
Das war alles nett und schön, jedoch konnte ich keine großen Unterschiede zu Vancouver feststellen. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, wie in Seattle der "Grunge" aus der Taufe gehoben wurde. Allerdings habe ich in den 7 Stunden nicht jeden dreckigen Vorort und jede schäbige Garagenband besichtigen können.
So blieb nur die Glitzerwelt von Downtown Seattle. Wenigstens hatte die an die 20 Starbucks. Das ist wohl das moderne Erbe der alternativen Szene...



I am sleepless (in Seattle)

tip situation

Ja mit dem Trinkgeld ist das so ne Sache in Kanada. In der einschlägigen Fachliteratur kann man nachlesen, dass generell 15 % Tip erwartet werden.
Und das stimmt!!!
Eigentlich sollte man alles "tippen". Das fängt beim Barkeeper an, geht über den Busfahrer (Rundreisen) und endet bei der Fahrradausleihstation im Stanley Park.
In Kanada lebt man vom Trinkgeld und nicht unmittelbar vom Gehalt. Das Problematische ist nur, dass man regelrecht dazu gezwungen wird und nicht wie in Deutschland besondere Leistungen honorieren kann.
Hier wird ganz offen darüber gesprochen, dass man das Trinkgeld erwartet. Manchmal sogar in welcher Höhe. Auf der Tour zu den Rocky Mountains wurde je ein Umschlag für den Tourguide und den Busfahrer herumgereicht, in den man doch bitte schön je 5 Can$ zu tun hätte.
Außerdem ist es üblich für JEDEN Drink (dazu zählt auch Bier etc.) 50 Cent an der Bar zu hinterlassen. Entweder stehen dazu spezielle Karaffen bereit oder aber ist in der Theke eine Rinne eingelassen, wo man das Geld hinwirft.
Bei meinem letzten Club-Besuch warf ein Freund von mir ein paar Cents in eben diese Karaffe. Daraufhin kippte der Barkepper die Karaffe aus und gab ihm das Geld zurück. Es wahr anscheinend nicht genug. Ein anderer Freund bezahlte ein 4.75 Can$ Bier mit einem 5-Dollar Schein. Anstatt ihm das Restgeld zurückzugeben, warf es die Barfrau gleich selbst in die Karaffe.
Den einzigen Vorteil den ich darin sehe ist, dass man gezwungen ist, sich erneut mit der Prozentrechnung auseinander zu setzen. Zum Glück half mir mein einjähriges Informatikstudium über die anfänglichen Hürden hinweg.


tip is a crap

happy birthday saskia


15.10.

Dies ist das erste Geburtstagskind in meinem Blog.
Das sind hoffentlich die entferntesten Glückwünsche, die du je bekommen hast.
Wenn ihr lieb seid, bekommt ihr vielleicht auch einen Platz in der "Hall of Fame".

All the best to you

Friday, October 14, 2005

non-verbal


Nur soviel. Das fand ich im Toilettenhaeuschen des Stanley-Park-Informationscenters.

"Gentlemen, good night
Ladies, good morning"

little brainteaser

Guten Abend,

leider wird mein Blog die naechsten Tage ein wenig stagnieren, da ich ueber das WE nicht da sein werde.
Daher habe ich als Ueberbrueckung eine kleine Denkaufgabe. Und die ist sogar aus dem Leben gegriffen.
Als Kunde der Barclay-Kreditkarte kann ich, um mich ueber meine aktuellen Kontodefizite zu informieren, online einloggen.
Dazu muss ich meinen Nachnamen und eine super geheime Zahlenkombination eingeben. Dass ist nicht weiter schwer, da ich beides zusammen in meiner Brieftasche aufbewahre.
Da mir gestern etwas langweilig war, wollte ich mir einen Adrenalinstoss durch Betrachten meines Kontosstandes geben.
Ich gab alles wie gewohnt ein, jedoch wurde mit der Zugriff verweigert. Schuld war der fehlende Umlaut in meinem Nachnamen. Die kanadische Tastatuer hat kein oe. (Stellt euch den Umlaut vor.)
Nun haette ich gerne ein Loesung fuer dieses Problem. Fuer die ganz Schlauen, mein Notebook ist nicht onlinefaehig.
Natuerlich habe ich es in alter MacGyver-Manier hinbekommen. Ihr wisst schon, Kugelschreiber, Kaugummi & Aspirin... Nur leider habe ich jetzt keine Computer mehr.

so tax your brain

Wednesday, October 12, 2005

spelling mistakes

still 12.10.

Ja liebe Leute, die Rechtschreibfehler (siehe Pup) baue ich mit Absicht ein damit ich kontrollieren kann, ob ihr meine Post's auch ordentlich lest.

keep on reading

morbid

12.10.

Das ist mal richtig krass. Wir haben im Unterricht ueber die Todesstrafe (death penalty) gesprochen und dadurch bin ich zufaellig auf die offzielle Todesstrafe-Homepage der Vereinigten Staaten gestossen. Dort gibt es einen Link zur Exekutions-Datenbank wo man Informationen zu vergangenen Hinrichtungen und noch ausstehenden Hinrichtungen abrufen kann.
Ein beklemmendes Gefuehl.

http://www.deathpenaltyinfo.org/executions.php

Tuesday, October 11, 2005

latest news (from today)

11.10.

Zur Zeit scheine ich wohl kein glueckliches Haendchen zu haben. Die zweite Gastfamilie entpuppt sich wie die erste, ich bin leicht krank und habe auch noch in den falschen Sprachkurs gewechselt.
Bisher hatte ich zweimal am Tag "Conversation Class". Nun bin ich zur "Academic Class" gewechselt, um meine Grammtikdefizite zu beheben. Jedoch sah ich mich mit Substantiven, Adverbien und Adjektiven konfrontiert. Und das klappte bisher ganz gut, trotz meiner sprachlich zweifelhaften Ursprungsgegend.
Ich hoffe, das bessert sich die naechsten Tage.
In diesem Sinne bin ich mittlerweile in der Gegenwart angekommen. Von nun an sollten die Post's fuer Aktualitaet stehen.

a little smile

hostfamily (second chance)



10.10.


Tja nun bin ich ca. 13 h bei meiner neuen Gastfamilie und weiß noch net, ob das so die beste Idee war.
Anscheinend birgt der Begriff Gastfamilie ausschließlich Unterkunft und etwas zu Essen, nicht aber soziale Kontakte oder den Austausch von nationalen Interessen. Nix mit einem bärtigen Kanadier und seiner stämmigen Frau die einen umsorgen, hegen und pflegen. Nicht das ich Pflege bräuchte aber ein wenig Tradition wäre schon toll. Dafür bin ich schließlich hier. Denn heute ist Thanksgiving und es wird wohl keinen Truthahn geben. Das ist bitter. Hoffe, dass ich mit meiner WG in Calgary mehr Glück habe.
Werde nächste Woche sicher mehr darüber schreiben, doch ich habe mich selten im ersten Eindruck getäuscht. Hoffen wir mal das Beste.

P.S. Versuche mich momentan etwas gewählter auszudrücken, da ich mit der Aussage "schön das du dein beklopptes Deutsch noch nicht verloren hast" konfrontiert sah.
Allerdings bürge ich nicht für die Kommata-Setzung, da ist etwas in der 10. Klasse schief gelaufen. Oder nehmt es als 3. Änderung der Rechtschreibreform.


Bye

average size (of canadian citizen)


10.10.

Heute mal was zum Thema "fette Menschen" in Nordamerika.
Und das Erstaunliche ist, es geht. Wahrscheinlich weil der gemeine Asiate nichts wiegt und er immerhin 50 % der Population stellt.
Spaß beiseite. Ich habe echt nicht viele wirklich dicke Menschen gesehen. Klar sind die Kerle etwas kräftiger als bei uns, aber das hält sich im Rahmen. Die Frauen sind schlank und die Asiaten dürre. Aber ab und zu sieht man doch mal ein Tonnengeschoß, meistens mit 2 Burgen in der Hand. Also Menschen von solchem Ausmaß, wie ich sie in Deutschland noch nie gesehen habe. Leider kann ich hier nicht mit Bildern dienen. Das verbietet mir die Ethik.
Zum Thema Mode ist zu sagen, dass der kanadische Durchschnitts-Mann nicht viel aus sich macht. Wahrscheinlich aber erkenne ich nur nicht die raffinierte Zusammenstellung der Kleidung. Welches Holzfällerhemd am besten zu welchem Cap passt usw. Typische Baseballkappen-Träger eben. Aber verdammt nett.
Dagegen sind die Asiatan (vor allem die Japaner) extrem stylisch. Das scheint eh mein Land zu sein. Geile Klamotten und was das Beste ist: Dort gelte ich als groß und kräftig. :-)
Die Frauen beider Nationalitäten sind eher schick angezogen, oder aber in Jogginghosen anzutreffen. Wenn das der Fall ist kommen sie meistens von der Phillipinen.


caps rulez

seabus




08.10.


Das Problem dass ich hier teilweise habe ist, dass ich mich öfter allein fühle. Ist schon bitter an einem Samstag an seinem Laptop zu sitzen, anstatt mit Freunden durch die Millionenstadt Vancouver zu flanieren. Das liegt daran, dass die Leute die ich mag, nach einer durchschnittlichen Zeit von 4 Tagen in ihrem Flieger nach Hause sitzen. Soll heißen, am WE bin ich allein, bis am Montag neue Leute kommen. Ist mir jetzt schon dreimal passiert, nicht so schön wie man sich vorstellen kann.
So habe ich mich gestern aufgemacht meine temporäre Heimatstadt ein wenig besser kennenzulernen. Dieses war recht nett. Am Ende des Tages fuhr ich dann mit dem Seabus (einer Art Fähre) nach North Vancouver. Vancouver ist in verschiedene Stadtteile aufgeteilt und einer liegt eben hinter einer Bucht. Wollte nur mal das Meer auskosten, den der Flußarm mündet in den Pazifik. Oder Atlantik...?
Guckt euch die Bilder an, ist echt nett.

c ya soon

too big / too much















Ein neuer Tag, ein neuer Blog.
Diesmal dreht es sich um den maßlosen Größenwahn, den der gemeine Nordamerikaner mit sich bringt. Guckt einfach auf die Bilder. Hab leider vergessen einen Maßstab anzulegen. Dann wird es noch deutlicher.
Hier ist einfach alles größer. Angeblich weil es billiger ist. Aber soviel mehr kann eine kanadische Familie auch nicht essen. Die Kühlschränke haben doppelte Ausmaße, die Klos auch und das Essen sowieso. Es gibt fast ausschließlich alles nur in groß bis supergroß.
Kurze Beschreibung der Bilder:
Bild 1: Ich glaube das Pissoir spricht für sich. Wir sind ja nicht in Afrika. Und wie soll der Japaner dabei keine Depressionen bekommen? ;-)
Bild 2: Butter (1,25 kg), Peanutbutter (2 kg), Marmelade (1L)
Bild 3: Milch (4L), Schokopulver (1,8 L), Ketchup (1,5 L)

Fazit: Ich glaube, dass der Durchschnittskanadier verdammt mißtrauisch wird, wenn sein Essen nicht mindestens 1 kg wiegt.


get fat