Sunday, October 30, 2005

language school summary















Leider etwas verspätet soll dieser Post dennoch erscheinen.
Es ist jetzt gut eine Woche her, dass ich meinen letzten offiziellen Schultag hatte. An diesem Tag erhält der erfolgreiche Absolvent (in dieser heilen Welt sind alle erfolgreich...) sein Zertifikat und man bedankt sich bei allen Lehrern, auch bei denen die man dann zum ersten Mal sieht.
Und sofern man Freunde hat(te) gibt es eine anschließende Foto-Orgie.
Ich möchte hier aber lieber ein Fazit ziehen, als das Prozedere zu erklären.
Ich denke, dass ich eine wunderbare Schule hatte. Angefangen bei den Leuten am Tresen (die dich nach dem ersten Tag mit korrektem Vornamen ansprachen), über den kostenlosen Kaffee (besser als Starbucks) bis hin zu den stets motivierten Lehrern, war ich gut aufgehoben. Außerdem galt das Gebot "English only" was ich sehr gut fand. So war man gezwungen alles in der Fremdsprache zu erklären, selbst bei Landsleuten. Ist eine super Übung.
Natürlich kann eine Sprachschule nur bedingt auf das englischsprachige Leben vorbereiten, aber immerhin weiß ich nun was "Girls abschleppen" heißt. Das kann doch sehr hilfreich für das Hörverständnis sein.
Hinzu kommt, dass ich des Lehrer's Lieblingsschüler in der Morgen-Klasse war. Normalerweise läßt man so etwas beschämt unter den Tisch fallen, ich jedoch genoß diese Rolle. Da ich im Rampenlicht stand, mußte / konnte ich im Gegensatz zu vielen fauleren Schülern mein Englisch des Öfteren erproben. Ich denke diese Position hatte ich meinem unermüdlichen Redefluß sowie meinem Faible für rosa T-Shirts zu verdanken. Diese lieferten fast jede Stunde ein Einstiegsthema. Das Beste hier kurz zusammengefaßt:
Wir hatten eine Art Rollenspiel wo wir uns gegenseitig Alibi's geben sollten. Der Lehrer startet mit folgender Erklärung: "Stellt euch vor, ein furchtbares Verbrechen ist geschehen. Sebastian's pinke T-Shirt-Sammlung wurde gestohlen. Später fand man die die verkohlten Überreste im Stanley Park. Was ist geschehen?" Ich vermisse diesen Lehrer.
Eines aber hatten alle Lehrer gemeinsam. Wann immer es ging wurde auf Amerika rumgehackt und Bush als bestes Beispiel für desen Dummheit dargestellt. Außderm äußerten sie dann und wann Kritik am britischen Englisch. Da frage ich mich allerdings, wo wohl der Ursprung der Sprache liegt.

Rauszustellen ist, dass man in 4 Wochen nicht das fremdsprachliche Phlegma der letzten 9 Jahre nachholen kann. Manchmal hatte ich den Eindruck ich spreche fließender Japanisch (Ima Sugu Sake Motte Koi) als Englisch. Jedoch komme ich nun im öffentlichen Leben klar und das zählt letztendlich.


english only is the motto

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