Wednesday, November 30, 2005
hot tub






30.11.
Nach den letzten doch recht anstrengenden klingenen Einträgen hier ein kleines Exempel des letzten Samstag Abends. Mein einziger Feier- und Ausgehtag wie bereits erwähnt. Ich war zu einer Hot Tub - Party (einem Whirlpool ähnliches Gemeinschaftsbeckenbecken http://dict.leo.org/ ) eingeladen und stellte mir das natürlich recht ausschweifend vor. Natürlich verblendet vom jahrelangem Hollywood-Filmgenuß. Anstelle einer großen Orgie mit hunderten von nackten Frauen saßen wir gesittet zu fünft im besagten Hot Tub und genoßen unsere mitgebrachten Alkoholika. Auf Grund meines mangelnden Telefon-Hörverständnisses hatte ich übersehen, dass das ganze Open Air stattfinden sollte. Und so kam es wie es kommen mußte. Kaum im warmen Wasser eingetaucht, fing es auch schon an zu Schneien. So bestand dann ein Temperaturunterschied von über 30 °C zwischen Kopf und Rumpf.
Meine größte Sorge galt allerdings nicht meiner Gesundheit sondern bestand darin, daß der rumstreunende Hund mein Bier klauen könnte. Nachdem ich von einem kettenrauchenden Affen im Vancouver Zoo gelesen habe, traue ich den Tieren hier alles zu. Und dieser Hund war mir echt nicht geheuer, da er neben seinem suchtähnlichen Verhalten auch noch wie ein Schaf aussah.
Der Abend klang dann geruhsam mit einem Spiel names "Slang Teasers" aus. Dies ist die englische Version von "Nobody is Perfect". Merkwürdigerweise sollte ich dieses Spiel gewinnen. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wie ich dass gemacht habe, wo ich doch nur 50 % der Antworten verstanden habe. Vielleicht hätte der Hund das Bier meiner Mitspieler rauben sollen...
don't trust hollywood - just see my pictures
Tuesday, November 29, 2005
training schedule





28.11.
Heute werde ich ein wenig ausführlicher über mein Training und dessen Auswirkungen berichten. Viele können sich überhaupt nicht vorstellen was ich so treibe und das wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Meiner Intoleranz zum Trotz werde ich hier ein paar Informationen zur Verfügung stellen.
Ich lerne Kampfsport und im speziellen reelle Selbstverteidigung. Der System heißt "Wing Chun Kung Fu" und wurde vor ca. 300 Jahren von einer chinesischen Nonne entwickelt. Daraus könnte man schon ableiten, dass dieses System nicht auf Kraft basiert. Die schlagkräftigen Frauen unter uns mögen meine Vorurteile entschuldigen. Und tatsächlich wird mehr mit Logik und Physik geabeitet (sagte ich gerade, dass es von einer Frau entwickelt wurde?) und ist daher auch für schmächtigere Personen geeignet. Nichtsdestotrotz haben wir auch Brecher unter den Schülern. Und mich.
Bevor ich das Training ein wenig genauer skiziere, eines vorweg. Wir lernen keine Schnörkel, ausgefallenen Bewegungen oder gar Salti. Der Sport ist effektiv und geradlining. Wer sich Moves à la Tiger & Dragon vorstellt ist leider ganz falsch. Denn das sieht zwar super aus, bringt aber auf der Straße recht wenig.
Unsere Devise lautet:
1. Nicht getroffen werden (aus dem Weg gehen)
2. Selbst angreifen und den Angreifer unschädlich machen.
Daher wurde alles aus dem System entfernt was gut aussieht oder Zeit kostet. Ich werde also nicht an Wänden langrennen und fünf Flick Flacks schlagen können. Also fragt gar nicht erst.
An der Schule gibt es verschiedene Klassen die da wären: Technik, Kondition, Selbstverteidigung & Waffen. Yoga wurde leider entfernt.
In der Technik-Klasse lernt man verschiedene Techniken, die man dann mit dem Partner übt. Zum Beispiel die Verteidigung gegen gerade Fauststößte und Schwinger, diverse Tritte, die Befreiung aus Umklammerungen und Würgetechniken. Am Ende der Stunde wird dann das Erprobte für den Ernstfall geübt. Das sieht konkret so aus, das man in einem Kreis aus Angreifern steht und von diversen Seiten attackiert wird. Dabei kann es vorkommen, dass man schon mal was abbekommt. Dann ist es umso realer.
Die Selbstverteidigungsklasse lehrt Techniken gegen Stockangriffe (Baseballschläger und andere Nicklichkeiten) sowie Messerstiche und was einem noch so einfällt. Die Waffenklasse sieht Techniken mit Schwertern, Langstöckern und Kurzstöcken vor. Wenn man dieses beherrscht kann man im Notfall auf andere ähnliche Hilfsmittel wie z.B. einen Schirm zurückgreifen.
Das härteste aber ist die tägliche Konditionsklasse. Ich dachte echt ich wäre fit, aber dort stoße ich doch recht schnell an meine Grenzen. Dort wird Kampfkondition trainiert. Denn oft gewinnt nicht der Kräftigere sondern der, der die längere Ausdauer und Fitness hat. Dort heißt es Treten und Schlagen bis man die Hände nicht mehr oben halten kann. Und das kann schon nach 15 Minuten der Fall sein. Ist auch kein Wunder bei durchschnittlich 600 Liegestützen, 1000 Fausstößen, 200 Tritten und 700 Situps.
Ich weiß dass einige denken, dass ich voll das Tier werde und bestimmt vor Muskeln zerberste. Das ist aber leider nicht der Fall. Mein Körper scheint gegen jede Art von Muskelaufbau resistent zu sein. Die Wahrheit sieht so aus, dass ich eher ein paar Pounds (480 g) verloren habe. Denn acht Stunden Sport am Tag kurbelt meinen ohnehin schon aktiven Stoffwechsel mächtig an.
Das ist ganz schon anstregend und manchmal verzweifle ich an der Unmenge der noch vor mir liegenden Aufgaben. Wenn dann aber eine Abwehr gut geklappt hat und man nach einem Fußtritt in den Magen wieder atmen kann, fühle ich mich glücklich.
i'll kick your ass
What the hell is he doing?
Auf Grund zahlreicher Anfragen meines aktuellen Tuns (naja es ware mindestens drei) sehe ich mich gezwungen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Ich glaube ich habe es versäumt, den Wechsel meines Aufenthalts sowie meiner primären Aufgabe mitzuteilen. Daher hier in aller Kürze.
Ich bin vor 4 Wochen von Vancouver nach Calgary (Entfernung ca. 1000 km, Fahrtdauer ca. 16 H) gezogen und trainiere nun Kung Fu in einer Kampfsport-Akademie. Die Sprachschule besuchte ich ausschließlich in Vancouver, dafür hätte ich hier auch keine Zeit mehr.
Konkret bedeutete der Umzug einen Neuanfang in einer anderen Stadt, eine dritte Gastfamilie und neue Freunde. Und vier Monate Schmerzen vom Training.
Meine Familie ist nett, wenn auch sehr ruhig und ohne Fernseher nicht vorstellbar. Das ist leider nicht gerade förderlich für mein Englisch. Neben dem äußerst dummen Sohn leben hier noch ein Brasilianer und ein Mexikaner. Erstaunlicherweise sprechen beide ein weitestgehend akzentfreies und akzeptables Englisch.
Mein All-Tag zieht wie folgt aus. 8.30 Uhr aufstehen, Frühstücken, Kochen für Mittag und Nachmittag, eMails checken und aufregen, dass keiner schreibt. 11 Uhr zum Bus laufen und hoffen, dass er nur 15 Minuten Verspätung hat. 12 Uhr erstes Training dann 13 - 17 Uhr Pause. Dort wird dann das Gekochte verspeist und ich trainiere für mich selbst. Tritte, Schläge, Formen, Stretching etc. 17.30 - 20.30 dann wieder Training. Im Anschluss zum Bus laufen und 22.00 Uhr zu Hause sein. Essen, Duschen, Kram erledigen, Schlafen gehen.
Das ist der ideale Ablauf wenn ich net verschlafe. Denn dreimal die Woche fängt das Morgentraining um 9.30 Uhr an. Wie ihr seht bleibt für Freunde und Ausgehen in der Woche keine Zeit. Das liegt daran, dass ich einfach zu weite Fahrtwege habe und relativ weit außerhalb wohne. Ach ja, Samstag ist auch Training (10-13 Uhr) so dass der Sauf-Freitag auch flach fällt. So muß der Samstag Abend für die Woche entschädigen.
Aber ich habe mir das so ausgesucht und bin glücklich damit. Ich habe inwischen nette und äußerst ambitionierte Freunde gefunden, so dass ich auch noch neben dem offiziellen Training etwas lerne. Später mehr zum Trainingsablauf und dieser speziellen Kampfsportart.
Kung Fu for Life
Ich bin vor 4 Wochen von Vancouver nach Calgary (Entfernung ca. 1000 km, Fahrtdauer ca. 16 H) gezogen und trainiere nun Kung Fu in einer Kampfsport-Akademie. Die Sprachschule besuchte ich ausschließlich in Vancouver, dafür hätte ich hier auch keine Zeit mehr.
Konkret bedeutete der Umzug einen Neuanfang in einer anderen Stadt, eine dritte Gastfamilie und neue Freunde. Und vier Monate Schmerzen vom Training.
Meine Familie ist nett, wenn auch sehr ruhig und ohne Fernseher nicht vorstellbar. Das ist leider nicht gerade förderlich für mein Englisch. Neben dem äußerst dummen Sohn leben hier noch ein Brasilianer und ein Mexikaner. Erstaunlicherweise sprechen beide ein weitestgehend akzentfreies und akzeptables Englisch.
Mein All-Tag zieht wie folgt aus. 8.30 Uhr aufstehen, Frühstücken, Kochen für Mittag und Nachmittag, eMails checken und aufregen, dass keiner schreibt. 11 Uhr zum Bus laufen und hoffen, dass er nur 15 Minuten Verspätung hat. 12 Uhr erstes Training dann 13 - 17 Uhr Pause. Dort wird dann das Gekochte verspeist und ich trainiere für mich selbst. Tritte, Schläge, Formen, Stretching etc. 17.30 - 20.30 dann wieder Training. Im Anschluss zum Bus laufen und 22.00 Uhr zu Hause sein. Essen, Duschen, Kram erledigen, Schlafen gehen.
Das ist der ideale Ablauf wenn ich net verschlafe. Denn dreimal die Woche fängt das Morgentraining um 9.30 Uhr an. Wie ihr seht bleibt für Freunde und Ausgehen in der Woche keine Zeit. Das liegt daran, dass ich einfach zu weite Fahrtwege habe und relativ weit außerhalb wohne. Ach ja, Samstag ist auch Training (10-13 Uhr) so dass der Sauf-Freitag auch flach fällt. So muß der Samstag Abend für die Woche entschädigen.
Aber ich habe mir das so ausgesucht und bin glücklich damit. Ich habe inwischen nette und äußerst ambitionierte Freunde gefunden, so dass ich auch noch neben dem offiziellen Training etwas lerne. Später mehr zum Trainingsablauf und dieser speziellen Kampfsportart.
Kung Fu for Life
Monday, November 28, 2005
YES, I'm fine

28.11.
Warum fragt mich eigentlich jeder, ob es gut gehe? Vermittel ich irgendwie einen gegenteiligen Eindruck? Nur weil die Stadt haesslich und das Land oberflaechlich ist, heisst das noch lange nicht Depression und Verzweiflung. Ich habe Freunde und nen Haufen Arbeit und das ist momentan mehr als genug. Und Beschaeftigung macht meistens gluecklich. Klar vermisse ich einige Sachen (wie Ordnung und Disziplin) aber ich werde hier keine Bloghuette bauen und mich mit Weib und Hund Ruhe setzen.
In diesem Sinne,
go for it
Saturday, November 26, 2005
impression affirmed
26.11.
Vielleicht hat man es ja aus den bisherigen Posts rausgehoert, aber in Canada ist nicht alles Holz wo gehobelt wird.
Ich kam mir bisher doch oefter ueberheblich vor, so als gebildeter Europaeer. Aber heute ist mir was Lustiges passiert und das laesst mich wieder besser fuehlen.
Da ich seit ein paar Tagen Schlafprobleme habe bin ich zu einer Apotheke gegangen, um mir ein pflanzliches Mittel zu besorgen. Es stellte sich heraus, dass die Apothekerin aus Tschechien (Europa) kam. Wir haben uns ein wenig unterhalten und zu guter Letzt meinte sie, dass Kanada in mancherlei Beziehung ein primitives Land sei. Dabei ging es vor allem um den Vergleich mit den deutschen Medikamenten. Nichtsdestotrotz hat das meinen ersten Eindruck bestaetigt.
everybody is a farmer
Vielleicht hat man es ja aus den bisherigen Posts rausgehoert, aber in Canada ist nicht alles Holz wo gehobelt wird.
Ich kam mir bisher doch oefter ueberheblich vor, so als gebildeter Europaeer. Aber heute ist mir was Lustiges passiert und das laesst mich wieder besser fuehlen.
Da ich seit ein paar Tagen Schlafprobleme habe bin ich zu einer Apotheke gegangen, um mir ein pflanzliches Mittel zu besorgen. Es stellte sich heraus, dass die Apothekerin aus Tschechien (Europa) kam. Wir haben uns ein wenig unterhalten und zu guter Letzt meinte sie, dass Kanada in mancherlei Beziehung ein primitives Land sei. Dabei ging es vor allem um den Vergleich mit den deutschen Medikamenten. Nichtsdestotrotz hat das meinen ersten Eindruck bestaetigt.
everybody is a farmer
Friday, November 25, 2005
Eklektizismus
25.11.
Ich wuerde doch zu gern mal wissen, wer sich hinter dem Synonym "desousa" versteckt und feige seine Kommentare abgibt.
Erstens: Versuch doch mal, mit einem englischen Word-Programm eine Rechtschreibpruefung anzuwenden. Wenn da nicht mindestens 98 % aller Worter bemaengelt werden waere ich erstaunt.
Zweitens: Der Eklektiszismus ist gepraegt durch die Wiederaufnahme, Kombination und Vermischung verschiedenster frueherer Stilepochen und Stilrichtungen. Dabei verwendet er Imitate und Zitate von der Gotik bis zum Klassizismus. Eine Blütezeit des Eklektizismus war das 19. Jahrhundert. Das vielleicht beruehmteste Beispiel ist Schloss Neuschwanstein.
Also naechtes Mal einfach mal in der Schule aufpassen und nicht immer nur an den Naegeln kauen.
eklectic greetings
Ich wuerde doch zu gern mal wissen, wer sich hinter dem Synonym "desousa" versteckt und feige seine Kommentare abgibt.
Erstens: Versuch doch mal, mit einem englischen Word-Programm eine Rechtschreibpruefung anzuwenden. Wenn da nicht mindestens 98 % aller Worter bemaengelt werden waere ich erstaunt.
Zweitens: Der Eklektiszismus ist gepraegt durch die Wiederaufnahme, Kombination und Vermischung verschiedenster frueherer Stilepochen und Stilrichtungen. Dabei verwendet er Imitate und Zitate von der Gotik bis zum Klassizismus. Eine Blütezeit des Eklektizismus war das 19. Jahrhundert. Das vielleicht beruehmteste Beispiel ist Schloss Neuschwanstein.
Also naechtes Mal einfach mal in der Schule aufpassen und nicht immer nur an den Naegeln kauen.
eklectic greetings
Wednesday, November 23, 2005
sky (over calgary)








Nachdem ich in dem letzten Post so über Calgary hergezogen habe, heute mal eine fazinierende Seite von meinem aktuellen Aufenthaltsort. Ich weiß nicht wieso und sollte da mal meinen Schweizer Freund Stefan zur Rate ziehen (angehender Klimatologe) aber der Himmel über Calgary lädt doch fast täglich zum Staunen ein. Nach meiner Laieneinschätzung hängt das sicher irgendwie mit den sich in der Nähe befindenden Rocky Mountains zusammen.
Es gibt kaum eine Farbe dich es nicht zu Bestaunen gibt. Von Türkis über dunkelblau hin zu einem zartrosa oder grellem gelb, bedohlichem rot und sanftem grün habe ich alles schon gesehen. Dummerweise meistens aus dem Bus mit dem Kamera im trauten Heim. Daher "nur" ein paar Impressionen aus den letzten zwei Tagen. Die Szenerie erinnerte mich an den Blockbuster "Independence Day".
beware of the aliens
canada - prices
Ich glaube, ich hatte schon das ein oder andere Mal eine Bemerkung über die doch recht hohen Preise fallen lassen. Mit diesem Post möchte ich einmal eine kleine Übersicht präsentieren.
Denn immer wenn ich dachte ich hätte schon alles gesehen, kam ein neuer Schocker. Diese Liste wird vermutlich stetig erweitert.
Wie ist die folgende Tabelle zu lesen?
Auf der linken Seite steht das mir jeweils bekannteste günstigste kanadische Produkt, umgerechnet in Euros. Auf der rechten Seite die deutschen Preise, wie sie in meiner verklärten Erinnerung noch vorhanden sind. Wenn euch etwas zu ungewöhnlich erscheint, solltet ihr
a) mich als Einkaufsberater buchen,
b) die Stadt wechseln,
c) auch mal in die unteren Regalfächer schauen.
Natürlich habe ich auf gleiche Mengenangaben geachtet. Außerdem habe ich alles auf Rechtschreibfehler überprüft. Es ist tatsächlich die Wahrheit.
Preise in Euro
1. Nivea Creme (200g)
7,14 - 2,99
2. Bier (0,33 l)
0,86 - 0,21
3. Haferflocken
1,46 - 0,19
4. Tee (Kamille, 20 Beutel)
2,14 - 0,20
5. Duschgel
3,14 - 0,50
6. Salz (150g)
2,85 - 0,24
7. Zigaretten
5,25 - 3,45
8. Pizza
3,42 - 0,55
9. Orangen (2kg)
5,70 - 1,89
10. Käse (200g)
2,87 - 0,89
11. Eierkuchenmehl
1,47 - 0,65
12. Honig (1l)
7,15 - 3,99
13. Quark (200g)
7,64 - 0,59
Also ich weiß nicht was wir anders machen, aber wahrscheinlich beuten wir Afrika geschickter aus.
safeways sucks
Denn immer wenn ich dachte ich hätte schon alles gesehen, kam ein neuer Schocker. Diese Liste wird vermutlich stetig erweitert.
Wie ist die folgende Tabelle zu lesen?
Auf der linken Seite steht das mir jeweils bekannteste günstigste kanadische Produkt, umgerechnet in Euros. Auf der rechten Seite die deutschen Preise, wie sie in meiner verklärten Erinnerung noch vorhanden sind. Wenn euch etwas zu ungewöhnlich erscheint, solltet ihr
a) mich als Einkaufsberater buchen,
b) die Stadt wechseln,
c) auch mal in die unteren Regalfächer schauen.
Natürlich habe ich auf gleiche Mengenangaben geachtet. Außerdem habe ich alles auf Rechtschreibfehler überprüft. Es ist tatsächlich die Wahrheit.
Preise in Euro
1. Nivea Creme (200g)
7,14 - 2,99
2. Bier (0,33 l)
0,86 - 0,21
3. Haferflocken
1,46 - 0,19
4. Tee (Kamille, 20 Beutel)
2,14 - 0,20
5. Duschgel
3,14 - 0,50
6. Salz (150g)
2,85 - 0,24
7. Zigaretten
5,25 - 3,45
8. Pizza
3,42 - 0,55
9. Orangen (2kg)
5,70 - 1,89
10. Käse (200g)
2,87 - 0,89
11. Eierkuchenmehl
1,47 - 0,65
12. Honig (1l)
7,15 - 3,99
13. Quark (200g)
7,64 - 0,59
Also ich weiß nicht was wir anders machen, aber wahrscheinlich beuten wir Afrika geschickter aus.
safeways sucks
calgary
23.11.
Heute ein Statusbericht aus der vielleicht hässlichsten Stadt der Welt. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass einmal zu sagen aber: "Ich vermisse Paderborn".
Solch eine gewagte These muß natürlich untermauert werden, daher ein kurzer Abriß aus der "city where I'm currently living in".
Calgary befindet sich inmitten einer kargen Wüste (toleranter "Prärie"), durchbrochen von lieblos dahingezimmerten "Holz-Häusern" die eher an einen Industriepark als an eine bewohnte Gegend erinnern. Alles ist auf Pragmatismus ausgerichtet, nichts auf Schönheit, Flair und Athmosphäre.
Zum Glück steht an einem Restaurant das Wort "Restaurant" dran. Andernfalls könnte man den Verdacht hegen, dort gebe es statt Burger und Steak Tapeten und Malerzubehör zu kaufen.
Zur bildlichen Darstellung stelle sich der Potsdamer den Schlatz und der Paderborner Schloss Neuhaus in überdimensionalen Ausmaßen vor.
Das Straßensystem ist ein riesiges wohldurchdachtes Schachbrett, welches in vier Abschnitte Nordost, Nordwest, Südost und Südwest unterteilt ist. Horizontal gibt es dann jeweils Avenues und vertikal die sogenannten Streets mit durchnummerierten Namen. Ein solch eingegrenztes Quadrat ist dann ein Block. Klangvolle Namen wie Le-Mans-Wall, Lindenstraße oder etwa Schillerallee sucht man vergebens. Aber die Stadtväter wollten sicher den Durchschnittsbürger nicht vor unlösbaren Aufgaben stellen. Nicht, dass man erst zur Volkshochschule muß, um seine Adresse aufschrieben zu können
Wegbeschreibungen sehen dann wie folgt aus:
Sie befinden sich auf der 3. Straße Nordwest. Gehen sie drei Blocks geradaus, biegen sie an der Ampel links in die 17. Avenue ab, folgen Sie dem Straßenverlauf für weitere 2 Blocks, biegen Sie rechts in die 2. Straße Nordost ab. Nach vier weiteren Blocks haben Sie ihr Ziel "Starbucks" erreicht.
Romantischer, wenn auch komplizierter ist es in meinem Heimatort Potsdam. Dort könnte man wie folgt geführt werden.
Nachdem Sie nach einem erholsamen Tag im Park die "Allee nach Sanssouci" hinter sich gelassen haben, biegen Sie rechts in die Schopenhauerallee ein. An deren Ende sehen Sie das Brandenburger Tor flankiert von kleinen Beeten und Rosenrabattten. Durchqueren Sie den Quell von Geschichte und künstlerischer Anmut und spazieren Sie den Boulevard hinunter. Wenn Sie mit Adleraugen gesegnet sind oder alternativ eine gute Brille besitzen, sollten die die Peter und Paul - Kirche erkennen können. Nachdem Sie dieses vom eklektizistischen Baustil geprägte Bauwerk umrundet haben, sollten Sie sich nahe des Soldatenfriedhofs befinden. Machen Sie eine kurze Rast um dann die Behlertstraße zu überqueren. Nun befinden Sie sich im wunderschönen Holländischen Viertel welches zugleich ihr Ziel wie auch Abendgestaltung darstellt.
So langsam lerne ich Deutschland zu schätzen. Was ist es nicht für ein erhebendes Gefühl, mit der Angebetenen (oder dem Bruder, wenn die Angebete kurzfristig entflohen ist) entlang "Unter den Linden" zu flanieren. Zur Rechten erhebt sich die Berliner Staatsoper und zur Linken das Maserati-Autohaus welches mehr Stil hat, als alles was mir hier bisher geboten wurde.
Und da frage ich mich so langsam, warum wir Amerika so extrem nacheifern. Wir sollten uns unsere noch verbliebende Intelligenz bewahren und auf unsere Kultur stolz sein, die es noch erlaubt Straßen eigenständige Namen zu geben und Häuser aus Stein zu bauen.
Erstaunlicherweise finden die Einwohner ihre Stadt attraktiv. Aber wer noch nie den Louvre oder einfach nur ein echtes Schloß gesehen hat, hat sicher kaum Vergleichsmöglichkeiten. Und von 35 befragten Kanadien haben bisher fünf ihr Land verlassen. Für einen Urlaub in den Staaten.
beloved europe
Heute ein Statusbericht aus der vielleicht hässlichsten Stadt der Welt. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass einmal zu sagen aber: "Ich vermisse Paderborn".
Solch eine gewagte These muß natürlich untermauert werden, daher ein kurzer Abriß aus der "city where I'm currently living in".
Calgary befindet sich inmitten einer kargen Wüste (toleranter "Prärie"), durchbrochen von lieblos dahingezimmerten "Holz-Häusern" die eher an einen Industriepark als an eine bewohnte Gegend erinnern. Alles ist auf Pragmatismus ausgerichtet, nichts auf Schönheit, Flair und Athmosphäre.
Zum Glück steht an einem Restaurant das Wort "Restaurant" dran. Andernfalls könnte man den Verdacht hegen, dort gebe es statt Burger und Steak Tapeten und Malerzubehör zu kaufen.
Zur bildlichen Darstellung stelle sich der Potsdamer den Schlatz und der Paderborner Schloss Neuhaus in überdimensionalen Ausmaßen vor.
Das Straßensystem ist ein riesiges wohldurchdachtes Schachbrett, welches in vier Abschnitte Nordost, Nordwest, Südost und Südwest unterteilt ist. Horizontal gibt es dann jeweils Avenues und vertikal die sogenannten Streets mit durchnummerierten Namen. Ein solch eingegrenztes Quadrat ist dann ein Block. Klangvolle Namen wie Le-Mans-Wall, Lindenstraße oder etwa Schillerallee sucht man vergebens. Aber die Stadtväter wollten sicher den Durchschnittsbürger nicht vor unlösbaren Aufgaben stellen. Nicht, dass man erst zur Volkshochschule muß, um seine Adresse aufschrieben zu können
Wegbeschreibungen sehen dann wie folgt aus:
Sie befinden sich auf der 3. Straße Nordwest. Gehen sie drei Blocks geradaus, biegen sie an der Ampel links in die 17. Avenue ab, folgen Sie dem Straßenverlauf für weitere 2 Blocks, biegen Sie rechts in die 2. Straße Nordost ab. Nach vier weiteren Blocks haben Sie ihr Ziel "Starbucks" erreicht.
Romantischer, wenn auch komplizierter ist es in meinem Heimatort Potsdam. Dort könnte man wie folgt geführt werden.
Nachdem Sie nach einem erholsamen Tag im Park die "Allee nach Sanssouci" hinter sich gelassen haben, biegen Sie rechts in die Schopenhauerallee ein. An deren Ende sehen Sie das Brandenburger Tor flankiert von kleinen Beeten und Rosenrabattten. Durchqueren Sie den Quell von Geschichte und künstlerischer Anmut und spazieren Sie den Boulevard hinunter. Wenn Sie mit Adleraugen gesegnet sind oder alternativ eine gute Brille besitzen, sollten die die Peter und Paul - Kirche erkennen können. Nachdem Sie dieses vom eklektizistischen Baustil geprägte Bauwerk umrundet haben, sollten Sie sich nahe des Soldatenfriedhofs befinden. Machen Sie eine kurze Rast um dann die Behlertstraße zu überqueren. Nun befinden Sie sich im wunderschönen Holländischen Viertel welches zugleich ihr Ziel wie auch Abendgestaltung darstellt.
So langsam lerne ich Deutschland zu schätzen. Was ist es nicht für ein erhebendes Gefühl, mit der Angebetenen (oder dem Bruder, wenn die Angebete kurzfristig entflohen ist) entlang "Unter den Linden" zu flanieren. Zur Rechten erhebt sich die Berliner Staatsoper und zur Linken das Maserati-Autohaus welches mehr Stil hat, als alles was mir hier bisher geboten wurde.
Und da frage ich mich so langsam, warum wir Amerika so extrem nacheifern. Wir sollten uns unsere noch verbliebende Intelligenz bewahren und auf unsere Kultur stolz sein, die es noch erlaubt Straßen eigenständige Namen zu geben und Häuser aus Stein zu bauen.
Erstaunlicherweise finden die Einwohner ihre Stadt attraktiv. Aber wer noch nie den Louvre oder einfach nur ein echtes Schloß gesehen hat, hat sicher kaum Vergleichsmöglichkeiten. Und von 35 befragten Kanadien haben bisher fünf ihr Land verlassen. Für einen Urlaub in den Staaten.
beloved europe
Saturday, November 12, 2005
birthday of an old men

13.11.
Bah, ich kann es nicht glauben. Da werde ich doch glatt wieder älter. Zumindest laut meiner Geburtsurkunde. Zu fühlen ist es nur, wenn ich zwischen den jungen Küken in meiner WG bzw. dem Studium rumhüpfe.
Letzens wurde ich doch wieder auf glatte 19 Jahre geschätzt. Ich hoffe mal, das hält sich mindestens bis zu meinem 40. Geburtstag. Kann nicht schaden dann noch ein heißer Feger zu sein. "Oh, hatten Sie gerade ihren dreißigsten Geburtstag...?"
Wie dem auch sei, vielleicht wächst mir ja hier ein Bart zwischen all den Holzfällern. Wäre ja ne gute Anregung.
Glückwünsche und Gaben nehme ich dann bei meiner Heimkehr entgegen.
Gehabt euch wohl, Basti, Borstel, Sebi, Koala, Baschti
see u later guys
P.S. Da hab ich doch glatt was vergessen. Dieses wundervolle Abbild hat ein gewisser Thomas D. erstellt. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön. Im Unterschied zu mir hat er in der Medienrechtsvorlesung höllisch aufgepasst und da ist es doch besser den Urheber zu wuerdigen, als spaeter die Quittung praesentiert zu bekommen.
Thursday, November 10, 2005
facts about b.c.
10.11.Bevor wir heute beginnen muß ich sicherstellen, dass auch alle Leser die nachfolgenden Begirffe verstehen.
Also falls jemand Probleme mit dem Begriff "Marijuana" haben sollte, einfach euren local dealer kontaktieren. Falls es Verständigungsprobleme geben sollte, benutzt doch einfach die euch geläufigeren Begriffe wie: Mary Jane, Weed, Pot, Grass, Hanf, Shit, Cannabis, Hasch, Wacky Tabacky etc.
Sollte das den Älteren unter euch zu aufwendig sein (weil akute Mobilitätsprobleme), google.de tut es zur Not auch.
B.C. (Britsh Columbia) sollte ja mitterweile für alle ein Begriff sein.
Um meinen Blog ein wenig zu füllen und meine aktuelle Schreibblockade zu überwinden gebe ich das ungeprüft wieder, was mir meine Lehrer in der Sprachschule erzählt haben.
Die Produktion von Marijuna ist die größte illegale Industrie in British Columbia.
Dem würde ich soweit noch zustimmen, denn man riecht es wirklich fast überall. Es gibt kaum eine Straße in Downtown Vancouver, wo man nicht allein durch den Geruch kostenlos mitinhalieren kann.
Die Polizei toleriert den öffentlichen Konsum, da Drogen wie Speed das weitaus größere Problem darstellen. Ist ja auch einfacher herzustellen. Man bekommt alle Zutaten für wenig Geld im Supermarkt. Wir hatten da mal ne Unterrichtsstunde...
Übrigens ist öffentlicher Alkoholkonsum strengtens verboten.
Insider-Tipp: Es empfiehlt sich immer einen Subway-Becher dabei zu haben, damit die tägliche Rum-Cola entspannt in der S-Bahn genossen werden kann.
Allerdings ist folgender Fakt doch recht zweifelhaft und ich bitte den geneigten Leser, bei aufkommenden Mißtrauen, jenes nachzuprüfen und mir unverzüglich Bericht zu erstatten.
Uns wurde glauben gemacht, dass man in den USA allein für den Besitz von dieser kleinen ach so harmlosen DROGE 25 Jahre ins Gefängnis geht wobei Vergewaltigung mit nur 10 Jahren bestraft wird.
try to figure that out!
Saturday, November 05, 2005
poem
Meine WG und die Kreativitaet. Untenstehendes Gedicht wurde in 3 h schwerster Arbeit verfasst. Ich bitte das zu wuerdigen.
Anmerkungen zum besseren Verstaendnis:
Koala ist mein Spitzname - Grund siehe Brockhaus, Band K-L, Seite 457, Abschnitt 13:
"Koalas sind Baumbewohner und überwiegend nachtaktiv. Um Energie zu sparen, schlafen sie bis zu 20 Stunden am Tag und damit noch länger als die Faultiere..."
Nun aber zum lyrischen Hochgenuss
wir vermissen dich sehr,deshalb gehts jetzt heiß her:
wir dichten nämlich jetzt lustig rum
dann bleiben wir schlau,
werden nicht dumm
lieber sebastian,groß und klein
zieh dir dies´ geile gedicht rein:
ob vancouver oder calgary
sebi macht nicht nur thai-chi
sondern alle frauen bi
außerdem fährt er gern ski
natürlich im bi-
ki-
ni
so isser,der koal
aim fernen kanada-
immer startklaa!
und wunderbaa
auch in der sahara
soll trotzdem bald wiederkomme
sonst gibts was auf die omme!
Anmerkungen zum besseren Verstaendnis:
Koala ist mein Spitzname - Grund siehe Brockhaus, Band K-L, Seite 457, Abschnitt 13:
"Koalas sind Baumbewohner und überwiegend nachtaktiv. Um Energie zu sparen, schlafen sie bis zu 20 Stunden am Tag und damit noch länger als die Faultiere..."
Nun aber zum lyrischen Hochgenuss
wir vermissen dich sehr,deshalb gehts jetzt heiß her:
wir dichten nämlich jetzt lustig rum
dann bleiben wir schlau,
werden nicht dumm
lieber sebastian,groß und klein
zieh dir dies´ geile gedicht rein:
ob vancouver oder calgary
sebi macht nicht nur thai-chi
sondern alle frauen bi
außerdem fährt er gern ski
natürlich im bi-
ki-
ni
so isser,der koal
aim fernen kanada-
immer startklaa!
und wunderbaa
auch in der sahara
soll trotzdem bald wiederkomme
sonst gibts was auf die omme!
Thursday, November 03, 2005
background images






03.11.
Heute möchte ich mal ganz uneigennützig ein bißchen Farbe in den grauen Alltag bringen. Wer ist nicht auch die unzähligen Popups mit Werbung für die neuesten Hintergrundbilder leid, die dir die nächste Dorfkirche als Tajmahal verkaufen oder doch nur zum tausendstenmal irgendeinen, in 16 Farben gehaltenen Südseestand zeigen. Und wenn man dann genervt auf das Mädchen in der Hängematte klickt landet man, ehe man sich versieht, auf einer kostenpflichtigen "Sind-sie-schon-achtzehn-Jahre-alt?"-Seiten. Natürlich nur dann... Die Freien zeigen Katzen- und Pferdebilder.
Um dieser Misere Einhalt zu gebieten habe ich beschlossen, ein paar Bilder aus meinem 2,53 Gigabyte großen Fundus bereitzustellen. Natürlich kostenlos und ohne weitere Verpflichtungen. Außer der einen: Schreibt verdammt nochmal einen Kommentar in den verf****** Blog. Für wen mache ich das denn eigentlich???
more more more
Wednesday, November 02, 2005
washing room

02.11.
Heute geht es um die kanadische Toilette. Da es für den einen oder anderen etwas unappetitlich werden könnte, überlege sich der geneigte Leser, was nun zu tun sei.
Ich für meinen Teil, werde weiterschreiben.
Zuallererst ist zu sagen, dass kanadische Toiletten wahre Wasserverschwender sind. Das Toilettenbecken birgt viel zu viel Wasser, welches nach getaner Arbeit in einem Strudel komplett abgesaugt wird. Wasserstop oder ähnliches sucht man vergebens. Das wäre ja noch alles okay, wenn da nicht das Problem des fehlenden Ablagebodens wäre.
Zum besseren Verständnis möchte ich mit einem praktischen Beispiel dienen:
Bei unseren Toiletten fällt die Scheiße auf eine Art Boden. Wenn sie dort weggespült wurde, kann man ganz gemütlich die Bürste nutzen um die Reste zu beseitigen.
Nicht so bei den hiesigen Toiletten. Egal was man nun produziert oder hineinwirft, alles schwimmt wie in einem Bassin umher. Um es anschaulich zu machen, stelle man sich einfach eine Kombination aus Zahnseide, Papier und Scheiße in einem gefüllten Waschbecken vor. That's it.
Nach Betätigung der Spülung wird diese Melange abgesaugt. So weit so gut. Nun stellt sich aber die Frage wie die Spülbürste zu benutzen ist. Da der Ablageboden fehlt muß man warten, bis das gesamte Wasser weg ist. Erst dann sieht man die verunreinigten Stellen. Versucht man vorher die Seiten zu reinigen macht man alles nur noch schlimmer, da man ja mit der Bürste durch die gesamte Brühe wirbelt. Also warten. Jetzt reinige ich endlich das Toilettenbecken, jedoch kommt sofort neues Wasser aus dem Loch und füllt das Becken. Und nun habe ich den Restdreck im neuen Wasser. Bitte um Tipps der Amerika-Erfahrenen. *g*
Also am Besten bei McDonalds aufs Klo gehen und anschließend wegrennen.
beware of the washing room




