Tuesday, November 29, 2005

What the hell is he doing?

Auf Grund zahlreicher Anfragen meines aktuellen Tuns (naja es ware mindestens drei) sehe ich mich gezwungen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Ich glaube ich habe es versäumt, den Wechsel meines Aufenthalts sowie meiner primären Aufgabe mitzuteilen. Daher hier in aller Kürze.
Ich bin vor 4 Wochen von Vancouver nach Calgary (Entfernung ca. 1000 km, Fahrtdauer ca. 16 H) gezogen und trainiere nun Kung Fu in einer Kampfsport-Akademie. Die Sprachschule besuchte ich ausschließlich in Vancouver, dafür hätte ich hier auch keine Zeit mehr.
Konkret bedeutete der Umzug einen Neuanfang in einer anderen Stadt, eine dritte Gastfamilie und neue Freunde. Und vier Monate Schmerzen vom Training.
Meine Familie ist nett, wenn auch sehr ruhig und ohne Fernseher nicht vorstellbar. Das ist leider nicht gerade förderlich für mein Englisch. Neben dem äußerst dummen Sohn leben hier noch ein Brasilianer und ein Mexikaner. Erstaunlicherweise sprechen beide ein weitestgehend akzentfreies und akzeptables Englisch.
Mein All-Tag zieht wie folgt aus. 8.30 Uhr aufstehen, Frühstücken, Kochen für Mittag und Nachmittag, eMails checken und aufregen, dass keiner schreibt. 11 Uhr zum Bus laufen und hoffen, dass er nur 15 Minuten Verspätung hat. 12 Uhr erstes Training dann 13 - 17 Uhr Pause. Dort wird dann das Gekochte verspeist und ich trainiere für mich selbst. Tritte, Schläge, Formen, Stretching etc. 17.30 - 20.30 dann wieder Training. Im Anschluss zum Bus laufen und 22.00 Uhr zu Hause sein. Essen, Duschen, Kram erledigen, Schlafen gehen.
Das ist der ideale Ablauf wenn ich net verschlafe. Denn dreimal die Woche fängt das Morgentraining um 9.30 Uhr an. Wie ihr seht bleibt für Freunde und Ausgehen in der Woche keine Zeit. Das liegt daran, dass ich einfach zu weite Fahrtwege habe und relativ weit außerhalb wohne. Ach ja, Samstag ist auch Training (10-13 Uhr) so dass der Sauf-Freitag auch flach fällt. So muß der Samstag Abend für die Woche entschädigen.
Aber ich habe mir das so ausgesucht und bin glücklich damit. Ich habe inwischen nette und äußerst ambitionierte Freunde gefunden, so dass ich auch noch neben dem offiziellen Training etwas lerne. Später mehr zum Trainingsablauf und dieser speziellen Kampfsportart.

Kung Fu for Life

0 Comments:

Post a Comment

<< Home