Friday, September 30, 2005

farewell (party)






Nachdem ich nun also Paderborn verlassen hatte, steuerte ich den sicheren Hafen von Potsdam an. Dort warteten drei Tage voller Arbeit auf mich. All die Dinge die man in Paderbronx nicht erledigen konnte. Zum Beispiel den Eltern Bescheid sagen, dass man in den nächsten 6 Monaten nicht zum Essen vorbeikommt.

Zwei Tage vor Abflug gab es dann ein wundervolles Essen bei Sebastian im Studentendorf. Für alle die Sebastian nicht kennen sei gesagt, dass er ein exzentrischer, sehr gebilderter und trotz alledem easy-going Jura-Student ist. Nun ja, das Essen war gut, die anschließene "Party" im Studentendorf okay. Da fehlte ganz einfach der ALKOHOLPEGEL. Der fehlt mir hier total by the way. Und es geht. Amazing!

Als Abschiedsgeschenk gab es ein geniales Taschenmesser (leider ohne USB-Stick *g*) mit dem ich ein Tier zu erlegen hab. Alternativ kann ich ne Blockhütte bauen. Ja ja die Vorurteile über Kanada.

Am Freitag ging das Pflichtprogramm weiter und ich besuchte die Ina und den Rainer in ihrem trauten Heim. Ebenfalls zwei sehr angenehme Menschen welche zusammen ihr privates Glück gefunden haben.

Dort wurde nun Ina's Geburtstag (nein, nicht Verlobung) und der gemeinsame Bezug der Wohnung gefeiert. Da gab es zum letzten Mal ordentlich Bier, aber das Adrenalin muß es wohl doppelt so schnell abgebaut haben. Whatever, 5 h später bestellte ich den ersten Rotwein im Flugzeug.

Auf dieser Party gab es KEIN Geschenk, aber ich hatte mich auch nur subtil in den Vordergrund geschlichen. Aber ich hörte von einer sehr geheimen Willkommensparty am 27.03.2006 um 20.30 Uhr im französischen Quartier. Keine Ahnung was da geht.

Um 4.00 am stiefelte ich dann los, um eine Stunde später von meinem guten Freund Veit abgeholt zu werden. Zum Glück hatte meine Mum alles gepackt :-) und ich konnte beruhigt den Kaffee trinken, delegieren und Tschüß zu sagen.

5.15 Uhr war ich dann am Flughafen um 1 1/2 h später die Tickets abzuholen (e-booking). Mir wurde 5.30 Uhr ans Herz gelegt, andernfalls no flight. Nun ja. Kein Kommentar.

Um 8 Uhr in der früh ging es dann endlich Richtung London, wo ich wegen Bombendrohung bis 18.00 Uhr fest saß.

Just kiddin' es lag am Flugplan. *hoho*

Soviel zum Abschied, hope to see those guys again


Thursday, September 29, 2005

latest information



Ja so ganz schaffe ich es mometan nicht die Geschehnisse der letzten Zeit aufzuarbeiten, da ich morgen in die Rockies fahre. Bin am Mo Abend zurueck.
Es regnet hier zwar die ganze Zeit aber die Berge sind 10 Stunden entfernt. Halt wie Potsdam und Oesterreich. Also hoffe ich auf ein paar Postkarten-Motive.
Als Ueberbrueckung eine kleine Impresion von Vancouver (day & night)


So see ya guys

preparations



Wie sicher noch einige von Euch noch erinnern werden schlug ich vor gut einem Jahr mit der Idee auf, für ein Jahr nach China gehen zu wollen.
Daraus wurde, wie ihr sicher alle wisst, wegen des drohenden Studienanfanges nix. Also überlegte ich mir heimlich still und leise, was als Nächtes zu tun wäre. So beschloss ich mein Kampfsport-Interesse nach Kanada zu verlegen. Das war neben China eh immer mein Traumland, so why not.
Jedoch wollte ich nicht diesmal wieder mit den Überlegungen hausieren gehen und plante es nur in meinem Kopf.
So begann ich dann vor gut einem Monat, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ohne jemanden zu informieren. Am Anfang glaubte ich wohl selbst nicht so richtig daran und machte all diese einfachen Sachen wie Reisepass beantragen, Sprachkurs entstauben etc. Damit hatte ich immer noch eine Rückzugsmöglichkeit.
Nun wollte ich aber "legal" abhauhen und beantrage im August ein Urlaubssemester. Deadline war Ende Juni. Hab wohl so gut auf die Tränendrüse gedrückt, dass es nach 2 Tagen bewilligt wurde.
Ab diesem Zeitpunkt ich mir jedoch überlegen, was aus meinem Zimmer werden sollte. Aufgeben, vermieten oder gar Untermiete? Also mußte dann zu guter Letzt doch die WG informiert werden. Das machte ich dann drei Tage vor Semesterschluss. So richtig glauben wollte mir das keiner (O-Ton Thomas: "Basti, du sitzt nächstes Semester genau an derselben Stelle...").
Als die Bude dann aber leer war konnte ich mich richtig vorbereiten und buchte schließlich die Sprachschule + die notwendigen Randgeschichten. Als ich dann Anzeigen zu schreiben begann, ging wohl so einigen langsam ein Licht auf.
Die letzte Woche begann ganz relaxt mit Harry Potter auf Englisch gucken und vielen Wohnungsinteressenten. Dann rannte mir aber die Zeit davon und am vorletzten Abend schleppte ich bis 4 Uhr morgens Kisten in den Keller. An dieser Stelle nochmal Dank an Marija.
Zumindest konnte ich am nächsten Tag übermüdet aber mit vollständigem Gepäck abreisen.

Ein abschließender Satz noch. Ich fand es sehr interessant, dass einschlägige Reisemagazine oder Internet-Seiten als Vorbereitungszeit für's Ausland ungefähr ein Jahr angeben. Okay ich mußte nicht wirklich Unikram organisieren, den ganzen Rest aber schon. Also scheint es auch anderes zu gehen. Man muß nur mit Freude 10 h täglich im Internet surfen, um alle relevanten Informationen aus dem Behörden rauszupressen.

Just try it

Wednesday, September 28, 2005

introduction

Keine Angst, dass wird hier kein englischer Bericht.
Es gab ja schon die eine oder andere Befuerchtung @tilman
Leider fange ich ja nun etwas spaet mit meinem Blogg an (habe das Wort vor 2 Monaten noch im Online-Woerterbuch nachgeschlagen), aber vielleicht kann ich ein wenig rueckwirkend erzaehlen.
Habe ja am Sonntag (25.09.), nach kurzer aber intensiver Vorbereitungsphase unser Heimatland gegen das zweitgroesste Land der Erde getauscht. Hier bin ich nun im Westen Kanada's und plage mich mit der scheiss englischen Tastatur rum. Aber was tut man nicht alles fuer die "Hinterbliebenen".
Absolviere hier in Vancouver fuer einen Monat einen Sprachkurs (nix Franzoesisches) und werde dann Ende Oktober nach Calgary uebersiedeln.
Rueckflug ist dann Ende Maerz 2006.
Soviel erstmal zu den Fakten.

Mehr Infos folgen morgen.